Beiträge

22. September 2026
GameCheck

Hyperstacks

von Louis Lory und Dejan Simonović Die Welt der VR (Virtual Reality) ist nach wie vor faszinierend – und auch, wenn sie mittlerweile fast schon wieder ein bisschen in Vergessenheit geraten ist, erscheinen nach wie vor qualitativ hochwertige Spiele für den virtuellen Markt. So zum Beispiel auch Hyperstacks, das am 30. Juli 2026 erschienen und vom spanischen Entwicklungsstudio Squirrel Bytes entwickelt und gepublisht worden ist. Der Plattformer verbindet Geschicklichkeitspassagen mit Rätsel und Aktion. Er ist auf Steam sowie für die Metaquest für knapp 20 Euro erhältlich. Wegen leichter Gewalt und der Möglichkeit, online zu interagieren, hat die USK das Spiel ab 12 Jahren freigegeben, was aber auch generell den Herstellerempfehlungen für die Nutzung von VR-Brillen entspricht. Inhalt: Hyperstacks begrüßt uns mit einem erfrischenden Science-Fiction-Setting mit süßer 3D-Comic-Grafik. Auf einer futuristischen Plattform mitten im Weltall heißt uns ein fliegender Roboter, der an Eve aus "Wall-e" erinnert, und erklärt uns die Steuerung sowie die Spielregeln. Den Händen nach zu urteilen, auf die man selbst herabblicken kann, spielt man auch ein mechanisches Wesen. Mehr sieht man von sich selbst aber nicht. Roboter dienen in diesem Spiel als „Mentoren“ und Chefs, die dir verschiedene Herausforderungen stellen und dich durch die verschiedenen Level leiten. Die Level, das sind kleine Parcours innerhalb der rätselhaften Raumstation, die abstrakt gehalten, aber farblich ansprechend und strukturiert geordnet sind, sodass das Spiel besonders auch Menschen mit einer logischen Ausprägung Freude machen wird. Es müssen Plattformen überwunden, pinke Hindernisse bezwungen und digitale Gegner besiegt werden. Und nebenbei wird dein Spielverhalten von deinem jeweiligen Robotermentor spöttisch kommentiert, was aber auch Teil des Humors des Spiels ist. Spielmechanik: Die zwei klassischen VR-Controller werden bei Hyperstacks als Hände verwendet, wie in vielen anderen Spielen auch. Mit diesen kann unter anderem etwas gegriffen, an etwas gezogen, ein Gegner geschlagen oder gekämpft werden. Die Steuerung ist dabei weitgehend intuitiv und wird Schritt für Schritt von deinen digitalen Begleitern erklärt. Allerdings haben bestimmte Funktionen (zumindest in unserem Testing) teilweise nicht ganz so funktioniert wie beschrieben. Beispielsweise war die Sprungtaste eine andere als angegeben. Es ist allerdings wahrscheinlich, dass solche Fehler (Bugs) von frühen Versionen inzwischen behoben sind. Neben den klassischen Levelparcours und Gegnerkämpfen, bei denen man sich immer weiter steigern kann, bietet das Spiel viel Raum für seinen eigenen individuellen Level-Editor, bei dem innerhalb der VR-Welt selbst Parcours angelegt werden können. Die eigene Fantasie so anschaulich entstehen lassen zu können, kann für die Spielerinnen und Spieler ein besonderes und wertvolles Erlebnis sein. Allerdings wurde dieser Modus in unserem Testing bisher nicht ausprobiert. Bewertung: Hyperstacks ist ein spaßiges 3D-Spiel, das Geschicklichkeitspassagen mit Logikrätseln und Action verbindet. Die Steuerung ist dabei anspruchsvoll, aber weitgehend intuitiv. Die Herausforderungen zu meistern macht wirklich Spaß und auch die Möglichkeit eigene Level zu erstellen und sie anderen Spielerinnen und Spielern zur Verfügung zu stellen klingt sehr vielversprechend. Hinweis: Beim Spiel ist jedoch zu beachten, dass es sich hierbei um ein VR-Spiel handelt, bei dem man sich innerhalb der Spielwelt auch mit dem Controller bewegen muss. Diese Eingaben bewegen die 3D-Welt zusätzlich zu den eigenen Körper- und Kopfbewegungen um einen herum, was zumindest am Anfang gewöhnungsbedürftig ist und bei manchen Menschen zu Schwindel und Übelkeit führen kann. Deswegen werden Pausen und das Spielen unter Aufsicht empfohlen. Wer merkt, dass er auf solche VR-Spiele empfindlich reagiert, kann es noch mit VR-Games versuchen, in denen man einen festen Standpunkt hat und nur die echten, eigenen Bewegungen in die Spielwelt übertragen werden, wie z.B. bei Beat Sabr. Auch Renn- oder Flugsimulationen mit VR-Ansicht, sind in der Regel etwas besser verträglich, da diese das Cockpit als Fixpunkt haben. Beides sind Alternativen, mit denen das menschliche Gehirn besser zurecht kommt und die weniger zu Motion Sickness führen. Spieltrailer zu Hyperstacks auf YouTube anschauen: Zu den letzten GameCheck-Beiträgen:
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4. September 2026
AktuellVeranstaltung

Zehn Jahre ComputerSpielSchule Stuttgart

Jubiläumsausgabe von Game, Make & Learn Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens veranstaltete die ComputerSpielSchule Stuttgart am 17. Juli 2026 eine Jubiläumsausgabe des offenen Angebots „Game, Make & Learn“. Rund 90 Kinder und Jugendliche, Eltern sowie Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte nutzten den Nachmittag, um digitale Spiele auszuprobieren, im Makerspace kreativ zu werden und zahlreiche Mitmachstationen zu entdecken. Ein Rückblick auf die Entstehung der ComputerSpielSchule Stuttgart und diesen besonderen Freitag. Entstehung der ComputerSpielSchule Stuttgart Die ComputerSpielSchule Stuttgart wurde 2016 von Dejan Simonović am Stadtmedienzentrum Stuttgart aufgebaut. Ausgangspunkt war die Idee, die Interessen junger Menschen an digitalen Spielen mit medienpädagogischen Angeboten zu verbinden. Mit finanzieller Unterstützung der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) konnte aus dieser Idee ein regelmäßiges offenes Angebot entstehen, das bis heute weiterentwickelt wird. Das Konzept orientiert sich dabei an der ComputerSpielSchule Leipzig, die als Vorbild für weitere ComputerSpielSchulen in Deutschland dient. Während das Angebot mit rund 20 Besucherinnen und Besuchern wöchentlich begann, erreicht es heute fast jede Woche über 100 Kinder und Jugendliche, sowie Eltern und pädagogische Fachkräfte. Nach einigen Jahren wurde 2020 zudem der Makerspace des Stadtmedienzentrums in das Angebot integriert. Neben dem Gaming-Schwerpunkt kamen auch kreatives Arbeiten mit Holz, 3D-Druck, Robotik und Musik hinzu. So hat sich aus dem ursprünglichen Angebot das Format "Game, Make & Learn" entwickelt, ein lebendiger Ort, an dem jede Woche Gaming, kreatives Gestalten, Technik, Medienbildung und gemeinsames Lernen zusammenkommen. Statements von Mitwirkenden "Der Besuch bei der ComputerSpielSchule hat mich sehr beeindruckt, es ist schön zu sehen, wie sich aus einer Idee und einem Projekt über die Jahre ein verlässliches Angebot entwickelt, das Woche für Woche dutzende von Kindern als feste Anlaufstelle dient und eine Institution geworden ist. Im Laufe der Zeit hat sich die ComputerSpielSchule zu einem sehr vielfältigen Medienlabor weiterentwickelt, das Medien aus einer anderen Perspektive zeigt und junge Menschen ermutigt, kreativ mit Medien zu arbeiten und sie befähigt mit Medien zu gestalten." "Die ComputerSpielSchule ist ein fester Bestandteil des Stadtmedienzentrums Stuttgart und zeigt beispielhaft, wie zeitgemäße Medienbildung gelingen kann. Sie knüpft an den Interessen junger Menschen an und bringt Kinder, Jugendliche, Eltern sowie pädagogische Fachkräfte miteinander ins Gespräch. Dass aus unserer Initiative ein über die Stadt hinaus wahrgenommenes Angebot geworden ist, bestätigt die Bedeutung dieses Ansatzes." „Als wir die ComputerSpielSchule vor zehn Jahren nach Stuttgart geholt haben, wollten wir einen Ort schaffen, an dem Kinder und Jugendliche mit ihren Interessen ernst genommen werden. Games sind heute Teil ihrer Lebenswelt, die wir pädagogisch begleiten.“ Eindrücke vom Jubiläumsfreitag Ob Gaming, 3D-Druck, Tonstudio oder eine eigene Radiosendung – im gesamten Stadtmedienzentrum gab es bei der Jubiläumsausgabe von Game, Make & Learn auf zwei Stockwerken vielfältige Möglichkeiten, Medien aktiv zu erleben und selbst kreativ zu gestalten. Zu den Highlights gehörten die Luanti-Storytime und das eigens entwickelte Bloxels-Jubiläumsspiel. Zudem konnten Kinder und Jugendliche am Jubiläumsbingo teilnehmen oder ihren Besuch auf der Jubiläumswand verewigen. Die ComputerSpielSchule dankt allen Gästen, Beteiligten und Mitwirkenden – und vor allem den Kindern und Jugendlichen, die dabei waren und den Jubiläums-Freitag mit ihrer Begeisterung zu einem ganz besonderen Tag gemacht haben! 🧡
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17. August 2026
GameCheck

#DRIVE Rally

von Louis Lory und Dejan Simonović Nachdem die Gamecheckerinnen und Gamechecker mit „4PGP“ bereits ein Spiel mit schnellen Fahrzeugen erprobt haben, steht mit „#DRIVE Rally“ nun ein weiteres Spiel mit quietschenden Reifen auf dem Prüfstand in unserem GameCheck. Der im April 2025 erschienene Fahrsimulator im Retro-Arcade-Look wurde von Pixel Perfect Dude entwickelt und veröffentlicht. Er ist ohne Altersbeschränkung freigegeben und auch mit einem X-Box-Controller problemlos spielbar. Für 18,99 Euro ist das Spiel unter anderem auf Steam erhältlich – doch was hat „#DRIVE Rally“ wirklich zu bieten? Im GameCheck sind wir dieser Frage nachgegangen. Spielbeschreibung "#DRIVE Rally lässt Sie die 90er Jahre in der aufregendsten Ära der Motorsportgeschichte noch einmal erleben, in der Staub, Schlamm und Schnee Ehrenzeichen sind. Entfesseln Sie die rohe Kraft legendärer Rallye-Biester und denken Sie daran: Je schneller Sie fahren, desto besser!" Dass ein Spiel wie „#DRIVE Rally“ keine große Story braucht, um seinen Zweck zu erfüllen, ist wohl selbstredend. Stattdessen geht es um schnelle Autos, abenteuerliche Strecken und nochmal schnellere Motoren. Diese angeheizte Atmosphäre wird auch noch einmal von der energiegeladenen Musik unterstrichen, die Spielerinnen und Spieler beim Rennen um den ersten Platz motiviert. Steuerung und Features Die Steuerung von „#DRIVE Rally“ ist, so haben es auch unsere GameCheckerinnen und GameChecker empfunden, nicht unbedingt die einfachste. Die Lenkung ist sehr sensibel, sodass schon eine kleine Bewegung mit dem Finger einen großen Ausschlag bewirken kann, der nicht selten mit einem Zusammenstoß endet oder dazu führt, dass man deutlich von der Strecke abkommt. Der Entwickler selbst führt diese Herausforderung auf das Retro-Gefühl des Spiels zurück und beschreibt die Steuerung als „leicht zu erlernen, schwer zu meistern“. Auch die Mehrspielerfunktion verwirrt auf den ersten Blick: Das Spiel ist auf Steam als Einzelspielerspiel gekennzeichnet; gleichzeitig wird ein lokaler Partymodus angepriesen, der mit bis zu 12 Spielern spielbar sein soll. Die Auflösung dieses scheinbaren Widerspruchs erklärt sich im Namen des Spiels: Da sich bei einer Rally die verschiedenen Fahrer nicht gleichzeitig, sondern nacheinander messen, kann auch immer nur eine Spielerin oder ein Spieler gleichzeitig an der Konsole sein. „#DRIVE Rally“ bietet seinen Spielerinnen und Spielern für ein so simples Spiel trotzdem unzählige Möglichkeiten: Verschiedene Strecken, Autos und Beifahrer (sogenannte „Co-Piloten“) sorgen für ordentlich Abwechslung. Während des Fahrens kann zwischen verschiedenen Ansichten gewechselt und eine spielinterne Screenshot-Funktion aktiviert werden. Zudem bietet das Spiel Möglichkeiten der Weiterentwicklung: Das Brechen globaler Rekorde, das Freischalten von Innendekorationen und neuer Autos oder das Spielen von Meisterschaften. Die Autos können sogar individuell designt und verziert werden, wenn man dazu die nötige Geduld besitzt. Darüber hinaus schmückt das Spiel sich mit „legendären Autos, ikonischen Locations und vielen Easter-Eggs“, als Liebeserklärung an Auto-Liebhaberinnen, Auto-Liebhaber und alte Arcade-Rennspiele der 90er-Jahre. Dieser Nostalgie-Effekt hat auf Kinder vermutlich eine geringe Wirkung, doch er könnte für Eltern ein Anreiz sein, das Spiel gemeinsam mit der Familie auszuprobieren und somit einmal mehr den Austausch der verschiedenen Generationen über Gaming zu ermöglichen. Für noch mehr Austausch bietet sich die sogenannte „Drive-Community“ auf Discord an. Einschätzung unserer GameCheckerinnen und GameChecker Die Teilnehmenden des Spieletests waren dieses Mal vier Jungs im Alter von 7 bis 10 Jahren. Sie beschrieben das Spiel unter anderem als „entspannt“ und „lustig“, was nicht ganz dem actiongeladenen Anspruch entspricht, den das Spiel an sich selbst hat. Die Streckenauswahl wurde von ihnen positiv hervorgehoben, während die Grafik eher als Schwäche empfunden wurde. Das könnte unter anderem auch damit zu tun haben, dass Kinder in der Regel keine Nostalgie für eine Ära des Gamings verspüren, die sie gar nicht selbst miterlebt haben. Deswegen sehen sie auch den Mehrwert einer veralteten Grafik oder eines bewussten Retro-Looks nicht wirklich; für sie sieht das Spiel dann einfach „schlecht“ aus – vor allem, wenn sie es im Kopf mit gängigen Rennspielen wie „Mario Kart“ vergleichen. Was die Steuerung angeht, gingen die Meinungen ziemlich auseinander: Manche der Kinder kamen mit der Steuerung besser zurecht, andere schlechter. Einige empfanden das Spiel als „zu leicht“ und lobten sogar „die schnelle Lenkung“; andere hatten dabei Schwierigkeiten, bewerteten das Spiel als eindeutig „zu schwer“ und ärgerten sich darüber, dass der Platz häufig „zu eng“ wäre, um gut und flüssig fahren zu können. Positiv erwähnt wurde, dass es eine Kilometer-Anzeige gibt, die der Orientierung dient. Das Rally-Prinzip selbst war eher irritierend für die Kinder; sie hätten sich vermutlich einfach mehr „Mario Kart“ gewünscht. Das Fahren der Strecken hat ihnen viel Spaß bereitet, doch schon bei vier Spielern war die durchschnittliche Wartezeit für eine einzige Runde vor allem für Kinder mit einer kürzeren Aufmerksamkeitsspanne zu lang, um den Fokus durchgängig auf dem Spiel zu behalten. Fazit DRIVE Rally“ ist ein Fahrsimulatorspiel, das eher für 90er-Nostalgikerinnen und Nostalgiker als für ein jüngeres Publikum entwickelt worden zu sein scheint. Gleichzeitig bringt es das Potenzial mit sich, ein Spiel für die ganze Familie zu sein, aus dem jede und jeder für sich etwas rausziehen kann. Allein die Steuerung und das Rally-Prinzip könnten noch einmal optimiert werden, um einen angenehmeren Spielspaß zu garantieren. Wer ein Spiel wie „Mario Kart“ oder „Need for Speed“ erwartet, wird eventuell etwas enttäuscht sein. Wer aber einfach nur Spaß am Fahren hat und gerne verschiedene Strecken erkundet, während er mit seinen Liebsten beisammen ist, dem sei dieses Spiel wärmstens empfohlen. Wir sprechen eine Altersempfehlung ab 10 Jahren aus. Das Spiel kann zukünftig bei uns in der ComputerSpielSchule und im Freitagsangebot Game, Make & Learn ausprobiert werden. Offizielle Trailer des Spiels zu den letzten GameCheck-Beiträgen:
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6. August 2026
Allgemein

Gaming-Arcade-Stationen im Stadtmedienzentrum Stuttgart

Videospielgeschichte und Medienkultur zum Anfassen Wer das Foyer des Stadtmedienzentrums betritt, dem fallen sofort unsere bunten Gaming-Arcade-Stationen auf. Im Gegensatz zu ihren Pendants aus den 80er Jahren, müssen bei den Exemplaren des Stadtmedienzentrums jedoch keine Quater-Münzen eingeworfen werden, um ein Spiel zu spielen. Auch geht es uns nicht darum, die Jagd auf Highscores zu eröffnen, sondern vielmehr darum, die Geschichte der Videospiele und damit ein Stück Medienkultur anschaulich darzustellen. Mit den Arcade-Stationen ermöglichen wir zum einen Kindern und Jugendlichen Spiele selbst nachzuspielen, wie z.B. Pacman, und damit die Entwicklung der Computerspiele zu erleben, aber auch die Einflüsse zu sehen, die alte Spieleklassiker bis heute noch haben. Zum anderen werden auch Eltern sowie Lehrkräfte an Ihre Kindheit und Jugend erinnert. Vielen wird dabei bewusst, dass digitale Spiele auch ihre eigene Jugend geprägt haben. Dies kann zu einem verständnisvolleren Umgang mit Videospielen und Mediennutzung zwischen den Generationen und innerhalb von Familien führen und Anlässe für gemeinsames Spielen schaffen. Entwicklung durch Jugendliche und junge Erwachsene Das besondere an den Gaming-Arcades im Foyer des SMZ Stuttgart ist, dass (bis auf den Pacman Automaten) alle von jungen Leuten selbst gebaut worden sind. Die Minetest-Station (heute Luanti) wurde an einer Schule entworfen und im Rahmen eines Blockalot-Projektes zusammengesetzt. Im SMZ Karlsruhe steht ein baugleiches Pendant, wodurch man sich zu zweit beim Meistern eines Parcours messen kann. Die Retro- und Bloxels-Arcade wurden jeweils von Bundesfreiwilligendienstleistenden bzw. FSJlern entworfen, programmiert und zusammengebaut. Auch die grafische Ausgestaltung der Stationen stammt von Mitarbeitenden und Praktikanten des Stadtmedienzentrums. Retro-Klassiker entdecken Auf der Retro-Arcade lassen sich Klassiker der Spielegeschichte ausprobieren und gemeinsam spielen, deren Original-Kassetten-Module (Cartridges) mit den dazugehörigen Konsolen in einer Glasvitrine nebenan ausgestellt sind. Vom alten Gameboy über das klassische NES bis zur Playstation 1, kann hier ein Blick auf alte Konsolen und die dazugehörigen Datenträger geworfen werden. Die Geschichte und Entwicklung von Videospielen wird so gerade für jüngere Besuchende begreifbar gemacht. Ein besonders Schmuckstück ist ein über 40 Jahre alter Atari 2600, den uns ein treuer Besucher als Leihgabe zur Verfügung gestellt hat. Eigene Spiele auf der Bloxels-Arcade Was unsere Bloxels-Arcade angeht: Man darf sich von der Pixelgrafik nicht täuschen lassen. Auf der Bloxels-Arcade werden keine Retro-Games vorgestellt, sondern Spiele, die von Kindern und Jugendlichen in Workshops der ComputerSpielSchule und der Mobilen Medienschule Stuttgart Ost selbst entwickelt und designt wurden. Während es früher aufgrund der Technik Begrenzungen bei Pixelanzahl und Farben gab, ist Pixelart heute eine künstlerische Stilrichtung geworden. Die jungen Gamedesignerinnen und Gamedesigner können mit Bloxels eigene Plattformerspiele im Stil der klassischen Super-Mario-Titel gestalten - mit handgemachten Animationen und selbstgebauten Levels. Von den Figuren und deren Bewegungen bis hin zu Hintergründen, Hindernissen und Gegnern - alle Faktoren können von den jugendlichen Entwicklerinnen und Entwicklern selbst gestaltet werden. Die fertigen Spiele können dann authentisch auf der Bloxels-Arcade von allen Besucherinnen und Besuchern sowie während des Game, Make & Learn-Angebots gespielt werden. Medienproduktion wird so für Kinder und Jugendliche zugänglich gemacht und belohnt, indem das finale Produkt zur Schau gestellt wird.  Die Oberfläche der Bloxels-Arcade orientiert sich am Design klassischer Spielautomaten. Ein Beispielspiel kann über den folgenden Link direkt im Browser gespielt werden. Die vorgestellten Gaming-Arcades werden nur im Rahmen des Game, Make & Learn und anderen medienbildnerischen Workshopangeboten des Stadtmedienzentrums unter fachlicher Anleitung und Aufsicht genutzt, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Verständnis für Gamedesign und Spielekultur zu vermitteln und Medienkompetenz zu schulen.
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Zwei Personen beim Gaming, mit Controllern in der Hand. Dieses Bild ist KI-generiert.
4. Juni 2026
GameFrame

„Gaming ist Männersache!?“ Warum das Klischee längst überholt ist 

von Jana Schäfer „Ich kann mir ein Leben ohne Video- oder Computerspiele nicht mehr vorstellen.“ Das sagen laut einer aktuellen Studie von Bitkom e.V. rund 45 Prozent der Deutschen. Gaming gehört für viele Menschen längst zum Alltag und ist schon lange kein Nischenhobby mehr. Laut aktuellen Zahlen spielen 52 Prozent der Deutschen zumindest hin und wieder Videospiele. Gaming ist damit nicht nur Unterhaltung, sondern auch ein digitaler Kultur- und Sozialraum, in dem sich Millionen Menschen bewegen.  Trotzdem hält sich ein hartnäckiges Klischee: Gaming gilt oft noch immer als „Männersache“. Wer an Gamerinnen und Gamer denkt, hat häufig das Bild junger Männer mit Headset und Controller vor Augen. Auch in Werbung, Streaming-Kultur oder im E-Sport sind Männer oft sichtbarer vertreten. Dadurch wird Gaming gesellschaftlich weiterhin häufig männlich gelesen, obwohl die Realität inzwischen deutlich vielfältiger aussieht.  Die Realität des Gamings: Frauen spielen genauso häufig Videospiele  Ein Blick auf aktuelle Studien zeigt: Das Klischee vom „männlichen Gamer“ ist längst überholt. So zeigt eine Studie des Pew Research Center, dass gleich viele Männer wie Frauen grundsätzlich Videospiele spielen. Männer bezeichnen sich allerdings deutlich häufiger selbst als „Gamer“. Genau hier zeigt sich bereits ein wichtiger Unterschied zwischen tatsächlichem Spielverhalten und gesellschaftlicher Wahrnehmung.  Auch aktuelle Zahlen aus Deutschland bestätigen dieses Bild: Laut der aktuellen Studie des Bitkom e.V. spielen nahezu genauso viele Frauen wie Männer Videospiele. Teilweise verbringen Frauen laut Erhebungen sogar mehr Zeit mit Gaming als Männer, durchschnittlich 2,2 Stunden täglich gegenüber 1,9 Stunden bei Männern.  Besonders deutlich wird die Bedeutung von Gaming auch bei jungen Menschen. Die JIM-Studie 2025 zeigt, dass Gaming für 71 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen ein fester Bestandteil ihres Alltags ist. Videospiele sind damit ein wichtiger Teil jugendlicher Mediennutzung, unabhängig vom Geschlecht. Woher kommt das Klischee vom männlichen Gamer? Obwohl die Studienlage deutlich macht, dass es im Spielverhalten und -häufigkeit keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern gibt, hält sich das Bild vom „männlichen Gamer“ erstaunlich hartnäckig. Dafür gibt es mehrere Gründe:  Zum einen prägen Medien, Werbung und Popkultur seit Jahrzehnten ein sehr einseitiges Bild von Gaming. Lange Zeit richtete sich die Spieleindustrie vor allem an junge Männer. Viele Werbekampagnen, Spielemagazine oder E-Sport-Formate stellten überwiegend männliche Spieler in den Mittelpunkt. Dieses Bild prägte nicht nur Generationen, sondern wirkt bis heute nach, selbst wenn die Realität inzwischen vielfältiger aussieht.  Hinzu kommt, dass Männer sich häufiger selbst aktiv als „Gamer“ bezeichnen. Frauen spielen zwar genauso oft, identifizieren sich aber seltener mit diesem Begriff oder beschreiben damit ihr Hobby. Das liegt unter anderem daran, dass die Bezeichnung „Gamer“ gesellschaftlich oft noch mit bestimmten Vorstellungen verbunden wird: technikaffin, kompetitiv, männlich. Wer nicht diesem Bild entspricht, fühlt sich teilweise weniger angesprochen oder wird von außen weniger ernst genommen. Warum viele Spielerinnen unsichtbar bleiben Auch Online-Communities spielen eine Rolle. Frauen erleben in Multiplayer-Spielen oder auf Streaming-Plattformen häufig Sexismus, abwertende Kommentare oder Zweifel an ihren Fähigkeiten. Manche Spielerinnen vermeiden deshalb bewusst öffentliche Sichtbarkeit oder kommunizieren ihr Geschlecht online gar nicht erst offen. Dadurch entsteht schnell der Eindruck, Gaming sei weiterhin überwiegend männlich geprägt, obwohl viele Frauen längst dazugehören und Teil der Community sind.  Zudem werden bestimmte Formen des Gamings gesellschaftlich unterschiedlich bewertet. Mobile Games, Social Games oder Cozy Games - Genres, die häufig auch von Frauen gespielt werden - gelten oft als „weniger echtes Gaming“ im Vergleich zu kompetitiven Online- oder Actionspielen. Dadurch werden viele Spielerinnen in der öffentlichen Wahrnehmung weniger ernst genommen und unsichtbar gemacht.  Das Klischee hält sich also nicht wegen fehlender Zahlen oder Fakten, sondern vor allem wegen alter Rollenbilder, gesellschaftlicher Wahrnehmung und einer Gaming-Kultur, die Vielfalt noch nicht überall selbstverständlich sichtbar macht und gleich behandelt.  Wie Geschlechterrollen das Aufwachsen prägen Aus medienpädagogischer Sicht zeigt sich schon seit Jahren: Mädchen und Jungen spielen im Heranwachsen grundsätzlich gleichermaßen Videospiele. Unterschiede zeigen sich bei Genrevorlieben, Spielmotiven oder Spielverhalten: Während Jungen häufiger kompetitive oder actionorientierte Spiele nutzen, greifen Mädchen öfter zu sozialen, kreativen oder storybasierten Games, fasst Kulturwissenschaftlerin Dr. Sabine Hahn für die Stiftung digitaler Spielkultur zusammen. Solche Unterschiede gelten jedoch nicht als biologisch bedingt, sondern entstehen vor allem durch gesellschaftliche Erwartungen und geschlechterspezifische Sozialisation.  Schon früh lernen Kinder oft unbewusst, welche Interessen „typisch weiblich“ oder „typisch männlich“ seien. Technik, Wettbewerb und Gaming werden dabei noch immer häufiger Jungen zugeschrieben. Mädchen bekommen dagegen teilweise weniger Zugang zu Konsolen, technischen Geräten oder Gaming-Communities. Dadurch entstehen Unterschiede nicht zwangsläufig durch Interesse, sondern durch gesellschaftliche Rahmenbedingungen.  Deshalb ist es wichtig, dass Kinder unabhängig vom Geschlecht die gleichen Möglichkeiten bekommen, Videospiele auszuprobieren und eigene Interessen zu entwickeln. Denn grundsätzlich gilt: Jeder kann alles spielen. Ob Fußballsimulation, Strategiespiel, Cozy Game oder Shooter, Spiele sind nicht „für Jungen“ oder „für Mädchen“, sondern Teil digitaler Kultur für alle.  Gaming wird vielfältiger - die Branche nicht immer Gleichzeitig zeigt sich ein weiteres Problem: Während die Nutzung von Videospielen heute deutlich vielfältiger geworden ist, spiegelt die Spielebranche diese Vielfalt nicht immer ausreichend wider. Viele Games setzen noch immer auf stereotype Rollenbilder, sexualisierte weibliche Figuren oder männlich dominierte Hauptcharaktere. Auch toxische Kommunikation in Online-Communities oder fehlende Diversität in Entwicklerstudios können dazu beitragen, dass sich nicht alle Spielenden gleichermaßen angesprochen oder willkommen fühlen.  Diese Entwicklungen zeigen, dass es beim Thema Gaming und Geschlecht längst nicht mehr nur um die Frage geht, wer spielt. Vielmehr rücken zunehmend weiterführende Themen in den Fokus, etwa Diversität in Spielen, Repräsentation, Community-Kultur und die Frage, wie inklusiv die Gaming-Branche tatsächlich ist.  Hier geht's zu den letzten GameFrame-Beiträgen:
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30. April 2026
GameFrame

Neurodiversität und Gaming

Warum Gaming für neurodivergente Kinder und Jugendliche fördernd sein kann von Louis Lory Circa 15 bis 20 Prozent der Weltbevölkerung sind neurodivergent. Das heißt: Sie fühlen und denken grundlegend anders als neurotypische Personen. Die bedürfnisorientierte und individuelle Erziehung sowie pädagogische Betreuung neurodivergenter Kinder und Jugendlicher ist eine der großen Aufgaben und Herausforderungen, für Eltern und Angehörige sowie pädagogische Fachkräfte. Spannend aus Sicht der Medienpädagogik ist: Neurodivergente Kinder und Jugendliche sind besonders anfällig dafür, eine Leidenschaft für digitale Spiele zu entwickeln. Warum können Videospiele besonders neurodivergente Kinder begeistern und ihnen helfen? Und wie können neurodivergente Kinder und Jugendliche in der Welt der Games unterstützt werden? Hinweis zur SprachsensibilitätIn diesem Artikel werden die Begriffe neurotypisch und neurodivergent verwendet. Diese sind nicht wertend gemeint, sondern erläutern die Unterschiede in Wahrnehmung und Denken. Es ist wichtig, neurotypische Gehirne nicht als „normal“ zu bezeichnen, weil das indirekt ableistische Sprache fördert. Unsere Gesellschaft ist stark von neurotypischen Denkmustern und Normen geprägt, die für Menschen, die aus diesem Raster fallen, zu Herausforderungen werden können. Die Begriffe helfen dabei, diese Strukturen sichtbar zu machen, auch wenn langfristig eine Auflösung der scharfen Trennlinie zwischen neurotypisch und neurodivergent angestrebt werden sollte, da alle Gehirne auf ihre individuelle Art einzigartig sind. Neurodiversität - Was ist das eigentlich? Das Thema Neurodiversität gewinnt in den letzten Jahren immer mehr an Sichtbarkeit. Der Begriff macht darauf aufmerksam, dass wir alle unterschiedlich denken, handeln und fühlen. Neurodivergenz hingegen beschreibt Gehirne, die in ihren Funktionsweisen so stark von denen neurotypischer Menschen abweichen, dass es zu mehr oder weniger starken Auffälligkeiten kommt. Unter diesen Sammelbegriff fallen unter anderem Autismus, ADHS und Hochsensibilität. Neurodivergente Menschen nehmen die Welt um sie herum grundlegend anders wahr und verfügen häufig über eine ausgeprägte Sensibilität, die individuelle Stärken und Herausforderungen mit sich bringt. Durch ihre detailorientierte Wahrnehmung verarbeiten sie Eindrücke sehr intensiv, was schnell zu einer Reizüberflutung führen kann. Deswegen ist es besonders wichtig, neurodivergente Kinder und Jugendliche und ihre individuellen Bedürfnisse zu verstehen, ernst zu nehmen und auf sie einzugehen. Neurodivergenz und Gaming - ein gutes Match! Viele Menschen denken beim Stichwort Gaming sofort an blinkende Lichter, kurze Reaktionszeiten und eine überbordende Geräuschkulisse. Dadurch kann schnell der Eindruck entstehen, dass Videospiele tendenziell eher für neurotypische Menschen geeignet sind, die die vielen Reize besser filtern können. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Studien zeigen, dass neurodivergente Menschen besonders gerne in digitalen Welten versinken. Einer Untersuchung der britischen Organisation „Internet matters“ zufolge liegt der Anteil der neurodivergenten Heranwachsenden in den USA und Großbritannien mit einer Affinität für Videospiele bei circa 90 Prozent. Auch lokale Tests kommen zu einem ähnlichen Ergebnis: Das Autismus-Therapiezentrum Oldenburg beispielsweise geht davon aus, dass im Südwesten Deutschlands circa 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen auf dem Autismus-Spektrum Videospiele spielen. Gleichzeitig sind sie dadurch auch anfälliger dafür, einen problematischen Medienkonsum zu entwickeln, wie zum Beispiel eine Studie aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie zeigt. Doch was steckt dahinter? Games als neurodivergente Safe Spaces Für neurodivergente Heranwachsende kann es schwierig sein, sich in einer neurotypischen Welt, die nicht für sie gemacht ist, zurechtzufinden. Lärmende Klassenzimmer, starre Lernkonzepte oder Erziehungsmethoden erreichen sie häufig nicht. Ihre sensorische Feinfühligkeit und eigene Art der Kommunikation können schnell dazu führen, dass sie von anderen abgewertet oder missverstanden werden und das Gefühl bekommen, „falsch“ zu sein. Videospiele können als digitale Rückzugsorte fungieren, in denen sich neurodivergente Kinder und Jugendliche ohne Angst vor Beurteilung entfalten und ausprobieren können. Sie können sich ganz bewusst Spiele heraussuchen, die ihre Stärken hervorheben und trainieren, sie beruhigen oder auf produktive Art herausfordern (was unter anderem bei einer Hochbegabung hilfreich sein kann). Auch ihren Spezialinteressen, ein für Neurodivergenz typisches Merkmal, kann hier nachgegangen werden. Zudem können Games als Safe Spaces dienen, in denen Kinder wortwörtlich „ihre Maske fallen lassen können“. Das gerade bei Menschen auf dem Autismus-Spektrum vorkommende Masking, also das übermäßige Anpassen an soziale Normen und Verhaltensweisen, um nicht negativ aufzufallen, obwohl es eigentlich der eigenen Natur widerspricht, kann auf Dauer sehr belastend und anstrengend sein. Deswegen sind Räume wichtig, in denen sich gerade junge Menschen von diesem oft schmerzhaften Verhaltensmuster befreien können. Games bieten so einen Ort gleich in vielerlei Hinsicht. Positive Effekte von Gaming für neurodivergente Kinder und Jugendliche In Spielen wie Minecraft oder Roblox wird den Spielenden die volle Entscheidungsgewalt über das eigene Handeln überlassen. Reize wie Lautstärke oder Helligkeit können oft nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen mit ein paar wenigen Klicks angepasst werden. In ihrem Tempo, mit ihrem Fokus und mit ihren Mitteln können Kinder die digitale Welt um sich herum erkunden, entdecken und gestalten – eine Fähigkeit, die sie sich in der echten Welt häufig noch nicht zutrauen. Somit können Spiele auch dabei helfen, die eigene Selbstwirksamkeit der Kinder zu stärken, was sich dann wiederum positiv auf das analoge Leben auswirken kann. Auch das Trainieren von Fehlern (und einer damit verbundenen Resilienz) sowie der eigenen Frustrationstoleranz sind wichtige Werkzeuge, die neurodivergente Kinder sich durch das bewusste Spielen von geeigneten Videospielen aneignen können. Zudem sind für neurodivergente Menschen häufig soziale Interaktionen im digitalen Raum angenehmer, da sie nicht sofort reagieren oder antworten müssen und daher weniger soziale Energie dafür verbrauchen müssen. Da der Anteil neurodivergenter Gamer und Gamerinnen als sehr hoch eingeschätzt werden kann, ist es für betroffene Kinder und Jugendliche ebenfalls wahrscheinlicher, auf Spieleplattformen oder in Online-Games Gleichgesinnte im selben Alter zu treffen, sich mit diesen über die eigenen Spezialinteressen auszutauschen und Freundschaften schließen zu können. Aber auch für bestehende Freundschaften haben Multiplayer-Spiele einen klaren Vorteil: Für viele neurodivergente Kinder (vor allem mit ADHS) ist es schwierig, Freundschaften aus eigener Kraft aufrechtzuerhalten. Ein regelmäßiges Online-Treffen zum Spielen mit den besten Freunden oder Freundinnen kann hierbei Abhilfe schaffen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Emotionsregulierung. Kinder mit Angstzuständen, Panikattacken oder Meltdowns können im besten Fall durch speziell ausgewählte Games wieder beruhigt werden. Hierfür eignen sich besonders sogenannte Cozy Games, die sich durch ruhiges, stressfreies Gameplay auszeichnen und keine hektischen, schnellen Aktionen beinhalten. Indem bewusst keine Spannung erzeugt wird, können Spielende sich in entspannten, repetitiven Aufgaben verlieren. Dies kann besonders auf autistische Gehirne einen beruhigenden Effekt haben. In unserem Gamecheck haben wir ein solches Cozy Game schon getestet: Spilled. Hier gehts zur ausführlichen Review. Wenn beim Gamen alles zu viel wird Trotz allem ist es wichtig, auf einen bewussten und gesunden Umgang mit Videospielen bei Kindern und Jugendlichen zu achten. Besonders bei neurodivergenten Heranwachsenden kann es passieren, dass die digitale Gaming-Welt zum einzigen Zufluchtsort wird, an dem sie das Gefühl haben, sich nicht verstellen zu müssen. Deswegen sind sie besonders anfällig dafür, eine Computerspielsucht zu entwickeln, da sie infolgedessen möglichst viel Zeit auf den entsprechenden Plattformen verbringen wollen und alles andere vernachlässigen können. Somit ist es unabdingbar, neurodivergenten Kindern auch Rückzugsorte außerhalb der digitalen Welt zu schaffen, in denen sie ganz sie selbst sein können – und ihnen das Gefühl zu geben, das sie genau so richtig sind, wie sie sind. Neurodivergente Kinder und Jugendliche unterstützen Eltern und pädagogische Fachkräfte können unter anderem dadurch unterstützen, indem sie sich darüber informieren, welche Spiele besonders für neurodivergente Kinder geeignet sind und diese – werden sie in einem geschützten und bewusst beschränkten Rahmen eingesetzt – als etwas Positives sehen. Zudem können sie dabei helfen, individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen und Reize zu minimieren, indem sie zum Beispiel in den Einstellungen bestimmte Settings anpassen oder Spiele mit zu vielen Stimuli, erschreckenden Szenen oder moralischen Dilemmata aus der Bibliothek entfernen. Neben der Auswahl und Anpassung geeigneter Spiele ist der Austausch mit anderen neurodivergenten Kindern und Jugendlichen im Umfeld sowie die Beschäftigung mit den Hobbys und Spielen der Kinder relevant, um das Spielerlebnis für alle zu verbessern. Wenn ein Kind in Therapie geht, könnte es daher sinnvoll sein, das Hobby Gaming in die Behandlung miteinzubeziehen. So kann Schritt für Schritt eine inklusivere Welt geschaffen werden – digital wie analog. Hinweis: Die Bilder dieses Beitrags wurden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt. 💡 Gaming-Empfehlungen für neurodivergente Jugendliche und Kinder ➡️ zu den letzten Game-Frame-Beiträgen    
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17. August 2026
GameCheck

Gamingtipp für die Ferien: Fantasy Network

von Louis Lory und Dejan Simonović Es sind Sommerferien – die Zeit für Freibadpommes und Strandurlaub ist da! Doch in diesem Rekordsommer ist es manchmal so heiß, dass es an manchen Tagen angenehmer ist, sich mit geschlossenen Rollläden in seinem Zimmer zu verbarrikadieren. Für solche Tage haben wir einen GameCheck-Spezialtipp für euch: Fantasy Network. Spielbeschreibung Das erst kürzlich, am 06. August 2026, erschienene Actionspiel „Fantasy Network“ ist von Raven Travel Studios entwickelt worden und gehört zur Sorte der Metroidvania-Games. Damit werden Spiele bezeichnet, denen meist eine größere Map mit verschiedenen miteinander verbundenen Orten zugrunde liegt, zwischen denen sich die Figur hin und her bewegen kann. Der 2D-Plattformer ist momentan im Einführungsangebot für 11,89 Euro auf Steam erhältlich und ist aufgrund leichter Cartoon-Gewalt ab 12 Jahren freigegeben. Story In Holua scheint die Welt in Ordnung zu sein: Knuffige Comic-Charaktere hüpfen durch knallbunte Retrowelten; schön gestaltete Läden und Cafés säumen eine traumhafte Strandpromenade. Doch der Schein trügt: Als Lyn eines Morgens erwacht, muss sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass ihre Mutter von bösen Mächten entführt worden ist! Schnell begreift sie, dass nur sie etwas dagegen unternehmen kann: Sie muss die anstehende Wahl gewinnen und die neue Präsidentin von Holua werden! Zum Glück ist Holua ein Ort, an dem virtuelle und reale Welten miteinander verschmelzen und Likes ein hohes Gut sind. Und das kann Lyn zu ihrem Vorteil nutzen… Steuerung und Features „Fantasy Network“ ist ein Spiel, das stark story-basiert ist – stärker als die bisher vorgestellten GameCheck-Spiele. Dies wird jedoch dadurch ausgeglichen, dass das Spiel sehr offen gestaltet ist und nicht zwingend linear gespielt werden muss. Es gibt zwar ein übergeordnetes Ziel, nämlich dass der Hauptcharakter die eigene Mutter rettet und Präsidentin wird, jedoch auch zu jedem Zeitpunkt konkrete Aufgaben, sodass viel Zeit zum Erkunden und Ausprobieren bleibt. Das Spiel bietet daher nahezu unzählige Möglichkeiten und ist so detailreich gestaltet, dass es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Die Strandpromenade lädt zum Flanieren und Einkehren ein; daran angrenzend konnte in nur circa einer Stunde Spielzeit bereits einen Wald und mehrere Strandabschnitte entdeckt werden, an denen auch schon erste Feinde gelauert haben. Bossfights gehören zu „Fantasy Network“ ebenfalls dazu. Dafür hat Lyn nur ein Werkzeug zur Verfügung: Ihren Regenschirm. Neben Erkundungstouren und actiongeladenen Kämpfen muss Lynn unter anderem an verschiedenen Turnieren teilnehmen, um sich als mögliche Präsidentin qualifizieren zu können: Hier bietet „Fantasy Network“ eine reiche Auswahl an in die Story integrierten Minispielen, die von Koch-Challenges über Rennfahrten bis hin zu Tanzwettbewerben reichen. Und das ist noch lange nicht alles. Das Spiel bietet somit die Möglichkeit, je nach Bedarf ein Cozy Game, ähnlich wie Animal Crossing oder Jump-and-Run-Spiele zu sein – und gibt den Spielenden auch die Verantwortung, dies selbst mitzugestalten. Wer einfach nur chillen möchte, den laden die liebevoll designten Landschaften zum Träumen und Verweilen ein. Und will der oder die Spielende mit der Geschichte fortfahren, gibt es jederzeit Hinweise oder Informationsstellen, an die er oder sie sich wenden kann. Das wichtigste Feature: Ein Smartphone, das als Symbol in der Leiste jederzeit verfügbar ist. Mit ihm können Likes gesammelt, Beiträge gepostet und somit die Beliebtheit der zukünftigen Präsidentin gesteigert werden. Einschätzung „Fantasy Network“ ist sowohl für Retro-Fans als auch für kleine Entdeckerinnen und Entdecker etwas, also kurzum: Ein Spiel für die ganze Familie. Die 12er Freigabe schränkt diese Universalfähigkeit etwas ein, aber nichtsdestotrotz garantiert das Spiel „Fantasy Network“ abwechslungsreichen Spielspaß mit einem roten Faden. Gerade am Anfang kann es sein, dass die vielen Möglichkeiten und Informationen etwas überfordern, weswegen regelmäßige Pausen beim Spielen zu empfehlen sind. Positiv erwähnt sei hier ebenfalls noch, dass das Spiel handgezeichnet ist, was in Zeiten von KI immer wieder das künstlerische Herz erwärmt: Hier war also echte Leidenschaft am Werk. Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren und schöne Sommerferien! Offizieller Trailer zu Fantasy Network: Weitere GameChecks für die Sommerferien:
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29. Juli 2026
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4PGP – Four-Player Grand Prix

von Julia Sakretz und Dejan Simonović „Und jetzt sind die Lichter aus, wer kommt am besten weg? Der Mercedes hatte keinen guten Start, der Ferrari setzt sich an die Spitze!“ Dies sind typische Worte nach einem Rennstart der Formel 1. Die Entwickler 株式会社3goo haben ein Spiel herausgebracht, welches dieses Gefühl rüberbringt - als kleines Indie-Studio, das nicht über die original Formel-1-Lizenzen verfügt. 4PGP ist ein Rennspiel, welches bewusst an alte Arcade- und Konsolen-Rennspiele der frühen Playstation Ära erinnert und statt einer komplexen Simulation kurzweilige Action bietet. Daher sollte man sich nicht von der altmodisch wirkenden Grafik abschrecken lassen. Das Spiel ist Anfang Juni 2026 erschienen. Auf der Nintendo Switch oder dem PC können lokal bis zu vier Spielerinnen und Spieler zusammen Rennen fahren. Was ist die Formel 1?  Die Formel 1 zählt zu den bekanntesten Motorsportserien der Welt. Wer bislang wenig Berührungspunkte mit dem Rennsport hatte, findet hier eine kurze Erklärung: Sie ist die höchste Klasse des internationalen Automobilrennsports. Sie existiert seit mehr als 70 Jahren und wird als Königsklasse des Motorsports angesehen. Die 22 besten Fahrer der Welt kommen hier zusammen und fahren gegeneinander auf 24 Rennstrecken um die Welt. Nach jedem Rennen gibt es Punkte und am Ende der Saison zwei Weltmeistertitel zu gewinnen. Ausführliche Informationen dazu bietet der Gameframe-Artikel „Formel 1 und ihre Simulatoren“, der im August 2026 erscheint. Steuerung und Features Das Spiel orientiert sich grundsätzlich an dem realen Format der Formel 1. Es gibt fünf verschiedene Spielmodi. Der Championship Modus ist der Hauptrennmodus, in welchem man verschiedene Rennen fahren kann. Dabei werden immer drei Runden gefahren, dann wird die Strecke gewechselt. Die Autos haben verschiedene Stärken und Schwächen. Manche haben ein höheres Höchsttempo als die anderen, dadurch sind sie die beste Wahl für Hochgeschwindigkeitsstrecken. Andere hingegen haben mehr Druck auf die Vorderachse und dadurch besseres Handling. Diese Autos sind besser für kurvenreiche Strecken geeignet. Und manche Autos liegen irgendwo dazwischen. Dadurch macht es Spaß mit den verschiedenen Rennwägen zu experimentieren. Spielerfahrung unserer Gamecheckerinnen und Gamechecker Wer einen kurzen rasanten Spielspaß sucht, findet mit 4PGP einen soliden Arcade-Racer, der vor allem in älteren Spielerinnen und Spielern nostalgische Gefühle hervorruft, da er sehr an frühe Playstation 1 Spiele erinnern. Unser Testerteam bestand dieses Mal aus zwei Kindern im Alter von 9 und 11 Jahren. Den jungen Testerinnen und Testern hat die altbewährte Grafik des Spiels leider nicht vollständig zugesagt. Trotzdem konnten sie dem Fahrgefühl und dem Gameplay einiges abgewinnen. Die Kinder hatten Gefallen an den verschiedenen Fahrzeugen und testeten gerne aus, wie sich ihre Eigenschaften auf das Fahrgefühl auswirken. Mit etwas Erfahrung in Rennspielen und durch die zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten zur Einstellung des Schwierigkeitsgrades ist der Einstieg in das Spiel nicht schwer. Jedoch war der niedrigste Schwierigkeitsgrad gerade leicht genug, um mit den computergesteuerten Fahrern mithalten zu können. Bei höheren Schwierigkeitsgraden waren unsere Testerinnen und Tester schnell abgehängt, was den Spielspaß etwas eindämmte, da nur auf diesen Spielgraden neue Fahrzeuge oder Strecken freigeschalten werden konnten. Bei unseren jungen Gamecheckerinnen und Gamecheckern klang das Interesse am Spiel daher auch nach einiger Zeit ab. Fazit Wer auf der Suche nach einem kurzweiligen Arcade-Rennspiel ist und sich an der Retro-Grafik, die bewusst an frühe 3D-Rennspiele erinnert, nicht stört, wird mit 4PGP sicherlich seinen Spaß haben. Besonders Formel-1-Fans kommen hier auf ihre Kosten. Allerdings sollten diese keine realistische Simulation erwarten. 4PGP versteht sich klar als Arcade-Racer und legt den Fokus auf schnellen Spielspaß statt auf realistische Fahrphysik. Die Steuerung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, und das Fahrzeug lässt sich insbesondere zu Beginn nicht ganz einfach kontrollieren. Mit etwas Übung stellt sich jedoch schnell ein gutes Fahrgefühl ein. Insgesamt ist 4PGP eine gelungene Alternative zu Mario Kart für alle, die eine etwas größere Herausforderung suchen, sich für die Formel 1 begeistern und keine großen Summen für einen aufwendigen Rennsimulator ausgeben möchten.  Offizieller Game-Trailer: Hier geht's zu den letzten GameChecks:
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22. Juli 2026
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Mesoké

von Louis Lory & Dejan Simonović Die Gamecheckerinnen und Gamechecker haben wieder zugeschlagen – und sich dieses Mal tief in die Welt von Mesoké begeben. Dieses im Mai 2026 auf Steam erschienene Erkundungsspiel wurde von Mystik’Art entwickelt und ist ohne Altersbeschränkung freigegeben. Spielbeschreibung  “Erkunde eine himmlische Welt voller Geheimnisse, verborgener Pfade und traumhafter Landschaften. Meistere ein flüssiges, impulsbasiertes Flugsystem, sammle Chi-Energie, indem du Risiken eingehst, entdecke neue schwebende Reiche und hilf Mesoké dabei, ihren inneren Palast wiederaufzubauen.”  So beschreibt sich das Spiel in Kürze selbst. Startet man Mesoké, wird man, abgesehen von einem sehr minimalistischen Menü, direkt in die Story – beziehungsweise in die Lüfte geworfen und muss relativ schnell selbst herausfinden, was zu tun ist.   Ein roter Gleiter, der an eine romantisierte Form des Ikarus erinnert, schwebt durch ein wolkiges Nichts. Er ist der Protagonist, er ist in alle Richtungen steuerbar... Und nun?   Plötzlich klärt die Sicht auf und gibt den Blick auf eine atemberaubende Landschaft frei, die die Spielerinnen und Spieler innehalten lässt. Zwischen fliegenden Felsen und grasbewachsenen Ruinen schweben Edelsteine, die verheißungsvoll funkeln. Spätestens ab hier wird klar, dass Mesoké ein Spiel ist, das zum Erkunden und Träumen einlädt. Aufregend, aber nicht hektisch. Faszinierend, aber auch beruhigend. Das wird unter anderem auch durch die meditative Hintergrundmusik betont, die an jeder Stelle des Spiels leise mitschwingt.   Die tatsächlichen Erzählelemente werden vor allem zu Anfang nicht direkt erwähnt und wenn überhaupt nur symbolisch angedeutet. Der Fokus liegt einzig und allein auf dem Gameplay, also dem Fliegen und dem Einsammeln von  Edelsteinen. Später kommen auch noch weitere Funktionen wie das Reisen durch Portale hinzu – und weitere schön gestaltete Welten warten darauf, erkundet zu werden.   Ob das Spiel im Laufe der Handlung noch eine komplexere Story entwickelt, konnte im Rahmen des Gamechecks nicht endgültig festgestellt werden. Der Beschreibung nach zu urteilen, gibt es zwar eine Rahmenhandlung, die jedoch nicht explizit erzählt wird und daher Raum für Gefühle und eigene Interpretationen lässt.  Steuerung und Features Das Menü bietet lediglich zwei manuelle Einstellungen. Zunächst einmal kann die Fenstergröße des Spiels durch eine überraschend große Auswahl an Auflösungen präzise angepasst werden. Zudem ist es möglich, die Steuerung zu invertieren, also einzustellen, welche Richtung auf dem Controller welcher Flugrichtung im Spiel entspricht. Wenn die Steuerung auch nach längerem Ausprobieren noch schwerfällt, lohnt es sich, diese Einstellungsmöglichkeit in Betracht zu ziehen.   Was die Steuerung angeht, sprechen die Spieleentwickler selbst von einem „Risiko-Belohnungssystem”; das heißt: Je präziser man fliegt, desto mehr unterstützt der Wind die eigene Flugbahn. Um die gesuchten Edelsteine einzusammeln, muss man oft ziemlich nah am Boden entlang fliegen. Achtung: Berührt man diesen, löst man sich auf und muss (zumindest teilweise) wieder von Neuem beginnen. Hier ist also Präzision gefragt.  Die Meinung der Gamecheckerinnen und Gamechecker Das Spiel kam bei den Testerinnen und Testern gut an, die dieses Mal aus zwei Kindern im Alter von 9 und 11 Jahren bestanden. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen des eher ruhigen Gameplays konnte das Spiel sie mit seinen schön gestalteten Welten und seinem speziellen Art-Style überzeugen. Insbesondere das Sammeln der versteckten Gegenstände und Artefakte hat den beiden gut gefallen und in ihnen die Lust geweckt, die detailreich gestalteten Orte genauer zu erkunden und die Sammlung zu vervollständigen. Auch die stimmungsvolle und minimalistische Musik hat zur positiven Kritik beigetragen. Die beruhigende Atmosphäre des Spiels hat die Kinder ebenfalls beeindruckt. Die Welten wurden von ihnen mehrfach als „mega entspannt” oder „voll die coole Dimension” beschrieben.  Die Steuerung wurde zunächst als etwas gewöhnungsbedürftig empfunden, doch mit ein bisschen Übung und Geschick kamen die Kinder auch damit zurecht.   Das Spiel verzichtet bewusst auf eine ausführlich erklärte Story und setzt den Fokus auf seine mystisch-farbenfrohe Stimmung. Dadurch kam allerdings immer wieder die Frage auf, was denn nun eigentlich das genaue Ziel des Spiels sei. Ein wenig mehr Hinweise auf Interaktionsmöglichkeiten mit der Umgebung und genauere Erklärungen der einzusammelnden Gegenstände könnten das Spielerlebnis eventuell noch verbessern. Durch das wenig geleitete Spielerlebnis sind die Spielerinnen und Spieler eingeladen, ihrer Intuition zu folgen und dem Erkundungsdrang nachzugeben. Andererseits könnte das Spiel durch seine Uneindeutigkeit auch dabei helfen, Kindern beizubringen, auf ihre Intuition zu vertrauen, statt starre Regeln zu befolgen. Fazit Mesoké bietet Entspannung, Ablenkung und ein flüssiges Gameplay, das die Spielerinnen und Spieler in zauberhafte Welten eintauchen lässt und Kinder regelrecht „entschleunigen” kann. Somit ist es familienfreundlich und ab ca. 8 Jahren zu empfehlen. Die Steuerung zwar nicht kompliziert, jedoch erfordert sie etwas Übung. Vorerfahrung mit dem Gamepad ist hier von Vorteil. Wen das nicht abschreckt, erwartet eine mystische Entdeckungsreise, die die Spielenden mit spektakulären Landschaften und viel Atmosphäre belohnt. Das Spiel ist, um es in den Worten der Entwickler zu sagen, etwas für all jene, die „heilen und genießen wollen, ohne alles verstehen zu müssen”.  Offizieller Game-Trailer:
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23. Juni 2026
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Bee Simulator

von Julia Sakretz Zwischen den zahlreichen bekannten Spielen oder Neuveröffentlichungen vergisst man schnell, welche Spiele man schon besitzt. Das Spiel Bee Simulator ist ein kleines Cozy Game, welches im Jahr 2020 erstmals veröffentlicht wurde. Wir haben uns das Juwel angeschaut und mit unseren Gamecheckern und Gamecheckerinnen gestestet.   Das Spiel Bee Simulator wurde von Varsav Game Studios entwickelt und von Untold Tales gepublished. Spielbar ist es auf verschiedenen Konsolen, PS4, Xbox One, PC-Steam und Nintendo Switch. Die Steuerung wird mit Controllern unterstützt, aber auch am Computer mit Tastatur und Maus ist eine Steuerung möglich.  Spielbeschreibung  Als Spielerin oder Spieler nimmt man die Rolle der kleinen Biene „Beescuit“ ein, die in einem Bienenstock geboren wird. Von der großen Königin wird man zur Honigbiene erklärt, dann geht es auch schon auf die Suche nach Pollen. Auf den Wiesen gibt es sehr viele verschiedene Blumen, die aufgesucht werden können. Natürlich bringen seltenere Blumen mehr Pollen. Eine weitere Fähigkeit ist es, Zucker zu essen, indem man als Biene beispielsweise auf einem Cupcake landet. Dadurch bekommt die fliegende Biene einen Booster und fliegt schneller. Man lernt als Biene verschiedene Perspektiven kennen und fliegt durch unterschiedliche Gebiete. In den ersten Spielminuten bekommt man alles erklärt, was man zur Steuerung des Spiels wissen muss. Wenn das Tutorial abgeschlossen ist, kommt die Biene in einen Bienenstock an einem alten Baum, welcher sich in einem Park befindet. Dieser Baum soll abgerissen werden. Doch die Königin erwartet, dass wir uns auf unsere Aufgabe, das Nektarsammeln, konzentrieren. Wie die Geschichte der kleinen „Beescuit“ danach weitergeht, müssen die Gamerinnen und Gamer selbst erspielen. Bewertung durch unsere GameChecker  Unsere Gamecheckerinnen und Gamechecker haben das Spiel bereits getestet. Das Tester-Team für dieses Spiel bestand aus sieben Kindern im Alter von 8 bis 11 Jahren. Nach anderthalb Stunden begeistertem Testen sind sie zu folgendem Ergebnis gekommen: Der Bee Simulator ist ein großartiges Spiel, welches sehr viel Spaß macht. Der Multiplayer-Modus hat ihnen ebenfalls sehr viel Freude bereitet. Auch die Einzelspielerinnen und Einzelspieler sind aufgesprungen und haben sich gegenseitig gezeigt, was bei ihnen auf dem jeweiligen Bildschirm passiert.   Zudem haben sie relativ schnell die Funktion entdeckt, wie man als Biene tatsächlich auch stechen kann. Enttäuschend für die Gamechecker und Gamecheckerinnen war dann, dass sie nicht die gewünschte Reaktion von den NPCs erhalten haben. Zwar ist ein Luftballon zerplatzt, aber sowohl Tiere als auch Menschen haben sich nicht verändert, nachdem die Biene sie „gestochen“ hat. Neben dieser kleinen Enttäuschung haben die Gamechecker und Gamecheckerinnen unter anderem festgestellt, wie schwierig die Steuerung am Anfang ist. Besonders jüngere Tester im Alter von acht und neun Jahren haben rückgemeldet, dass die Steuerung nicht einfach zu bewältigen ist. Dies kann zu einem Spielflussstopp führen, was dann wiederum die Motivation der Kinder senken kann. Sobald sich die Kinder aber mit der Steuerung zurechtgefunden haben, haben sie begonnen, sich auf die Umgebung zu konzentrieren – und waren begeistert von der Spielwelt. Die Landschaft und die darin vorkommende Artenvielfalt haben alle sehr beeindruckt. In einem Park war beispielsweise ein riesiger Hirsch. Man kann durch beziehungsweise über einen Zoo fliegen, wobei sich die verschiedensten Tiere entdecken lassen. Am meisten jedoch hat unseren Testenden die sogenannte Bienenperspektive gefallen, welche simuliert, wie eine Biene die Welt wahrnimmt. Realitätscheck  Neben dem Test mit unserer GameCheck-Gruppe sind wir zudem der Frage nachgegangen, ob die Bienenansicht im Spiel realitätsgetreu nachempfunden worden ist. Bienen haben Facettenaugen, was bedeutet, dass sie zwischen 5.000 und 7.000 ganz kleine Augen haben, welche alle nur einen bestimmten Ausschnitt der Umgebung wahrnehmen. Im Gehirn wird daraus dann ein Gesamtbild zusammengesetzt. Zum Vergleich: Menschen haben sogenannte Kameraaugen. Dies bedeutet, dass wir eine Linse in unseren Augen haben, welche das „Bild“, das unser Auge an unser Gehirn schickt, einfängt und scharfstellt. Bienen sehen durch ihre vielen Augen eher verschwommen und erkennen hauptsächlich grobe Formen statt Details. Dadurch können sie Bewegungen besonders schnell wahrnehmen und potenzielle Gefahren früh erkennen. Ihr Gehirn ist darauf spezialisiert, Flugbahnen zu berechnen und Blumen während des Flugs zu finden. Im Spiel wurde dies aus videospieltechnischen Gründen nicht vollständig umgesetzt, auch wenn die Bienenperspektive leicht verschwommen dargestellt wird und Blumen sowie Räuber besser erkennbar sind. Doch an der Bienenperspektive ist noch etwas anderes besonders: die Farben! Während wir Menschen ein Farbensehspektrum von Rot bis Violett haben, sehen Bienen kein Rot. Sie haben Rezeptoren für Ultraviolett (UV), Blau und Grün. Sieht das menschliche Auge eine rote Blume, kann eine Biene etwas ganz anderes sehen. Viele Blumen besitzen UV-Muster auf den Blütenblättern. Da wir kein UV sehen können, erscheinen die Blumen für uns einfarbig. Eine Biene jedoch kann durch ihre Rezeptoren diese Musterung sehen und weiß, wo sich der Nektar in der Blume befindet. Deshalb sieht die Bienenansicht farblich auch ganz anders aus als die normale Ansicht, um zu verdeutlichen, wie Bienen Farben wahrnehmen können.  Der Aspekt, dass Bienen ein ungefähres Sichtfeld von 300° haben, geht durch die Videospielmechanik ein wenig verloren. Man hat in der Außenansicht die Möglichkeit auf einen 360°-Rundumblick, indem man die Kamera dreht, während es in der Bienenansicht keine 300° sind. Dies ist aber auch wieder dem Komfort eines Videospiels geschuldet und kein wirklicher Kritikpunkt von unserer Seite aus. Was macht der Bee Simulator richtig?  Blumen dienen als wichtige Orientierungspunkte im Spiel und werden gezielt angeflogen. Sie sind durch Farben gekennzeichnet, auch wenn wir davon ausgehen können, dass sie deutlicher hervorgehoben sind als in der realen Welt, um das Spiel für den Spieler zu vereinfachen. Die Welt wird sehr gut aus Bodennähe dargestellt. Die Menschen und Tiere sind im Vergleich zu einer Biene skaliert worden. Grashalme sind so groß wie kleine Bäume, Pfützen wirken wie Seen und Menschen wie riesige Wesen. Durch den Beschleunigungsschub wird symbolisiert, wie schnell eine Honigbiene fliegen kann – nämlich zwischen 20 und 30 km/h. Zwar ist die UV-Sicht nicht realistisch dargestellt, weil man immer noch bestimmte Farben sehen kann oder sie unverändert sind.  In Summe macht der Bee Simulator dennoch vieles richtig: Man verständigt sich mit anderen Bienen durch einen Tanz, und Wespen sind einem nicht wohlgesonnen. Auch kann man leichte Muster auf den Blumen erkennen und die Farben verändern sich deutlich, wenn man in den Bienenmodus wechselt. Trotzdem sind noch zu viele Details zu erkennen: Die Welt um die Biene herum ist sehr detailliert und auch zu scharf. Unter normalen Umständen wäre die Welt sehr viel verschwommener (siehe Bilder). Doch dadurch, dass es ein Spiel ist, wurde dementsprechend auch auf diesen Fakt Rücksicht genommen. Es ist eine sehr gut gelungene Mischung aus Bienenbiologie und Videospielhilfe. Es gibt klare Orientierungspunkte, aber auch solche Aspekte wie Wegfinder oder eine Bibliothek im Bienenstock. Fazit  Die Gamecheckerinnen und Gamechecker hat der Bee Simulator überzeugt. Er ist eine sehr gut gelungene Mischung aus Biologielehrstunde und Videospielspaß und eignet sich gut für einen entspannten Nachmittag auf der Couch oder einen lustigen Abend mit Freundinnen und Freunden. Die Computerspielschule empfiehlt das Spiel ab 8 Jahren. Die Spielmechanik ist etwas herausfordernd und am Anfang nicht einfach zu verstehen. Nach etwas Übung und Gewohnheit wird auch dieser Aspekt einfacher.  Wenn ihr den Bee Simulator mal ausprobieren wollt, könnt ihr dies gerne freitags bei unserem offenen Angebot Game, Make & Learn machen.   Hier geht's zu den neusten Beiträgen:    
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19. Mai 2026
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PUZZLING PLACES

von Louis Lory & Dejan Simonović Hard Facts:  Puzzle-Freunde aufgepasst! „Puzzling Places – 3D Jigsaw Sim“ ist, wie der Name schon sagt, ein dreidimensionales Puzzle-Simulator-Game – und zwar eines, das sich sehen lassen kann. Am 9. April 2026 erschienen und von Realities.io Inc entwickelt, ist es nun unter anderem auf Steam für 7,99 Euro erhältlich. Eine Demo-Version ist zudem kostenlos spielbar. Das Spiel ist ohne Altersbeschränkung freigegeben und somit für alle Altersklassen zugänglich. Das Indie-Game ist sowohl in einer PC-Version mit Kontroller als auch in einer Virtual-Reality-Version verfügbar, die mit einem klassischen VR-Headset gespielt werden kann.  Beschreibung:  In „Puzzling Places“ werden den Spielerinnen und Spielern verschiedene dreidimensionale Modelle von fotorealistischen Orten und Gebäuden (basierend auf echten Schauplätzen) vorgelegt, die in verschiedene dreidimensionale „Bruchstücke“ zerteilt sind – hier ein Stück Wiese, da ein Teil einer verwitterten Schlossmauer. Daraus ergibt sich dann eine Art dreidimensionales Puzzle, bei dem viel gedreht und ausprobiert werden muss, bis klar ist, welches Teil an welche Stelle gesetzt werden muss, damit am Ende ein stimmiges Gesamtbild entsteht. So setzen sich nach und nach die verschiedensten Welten mit faszinierenden Details und lebendigen Figuren zusammen: Ein tobendes Fußballstadion. Ein märchenhaftes Schloss. Oder auch eine schaurig-schöne Halloween-Party.   Das Spiel kann als Cozy Game verstanden werden, da es zur Beruhigung und Ablenkung angewendet werden kann. Gleichzeitig fördert es aber auch die Konzentration und das dreidimensionale Denkvermögen der Spielerinnen und Spieler. Features:  Das Spiel verfügt über eine Auswahl verschiedener Level beziehungsweise Orte, die unabhängig voneinander gespielt werden können und nicht aufeinander aufbauen. Ebenso ist das Puzzeln nicht durch ein Zeitlimit begrenzt und verfügt auch nicht über einen klassischen Spielstand (abgesehen davon, dass es die schon gespielten Orte als „Geschafft!“ markiert).  Grundsätzlich ist „Puzzling Places“ in zwei unterschiedlichen Spielmodi verfügbar, zwischen denen bei jedem neuen Ort gewählt werden kann: Der Classic Mode und der Journey Mode. Im Classic Mode stehen den Spielerinnen und Spielern Hilfsbilder zur Verfügung, die das zu bauende Gebäude in seinem Endstadium zeigen. Ansonsten gibt es keine Anhaltspunkte - alle Teile sind gleichzeitig verfügbar. Im Journey Mode gibt es hingegen etwas mehr Unterstützung – es werden jeweils fünf neue Teile angezeigt, die passend eingesetzt werden müssen, bevor weitere fünf erscheinen. Für Anfängerinnen und Anfänger ist darüber hinaus noch ein Tutorial vorhanden, das allerdings (vor allem in der VR-Version) leicht „versteckt“ ist.  Ein weiterer Faktor, der den Schwierigkeitsgrad entscheidend beeinflussen kann, ist die Anzahl der Teile, die ebenfalls manuell eingestellt werden kann. Jedes Puzzle kann zwischen 20 und 400 Teilen enthalten. Zudem sind Lautstärke und sogar die Farben des Spiels individuell justierbar. Diese und weitere Rahmenbedingungen zeigen deutlich, dass den Spieleentwicklerinnen und Spieleentwicklern Barrierefreiheit wichtig ist.  Es ist anzumerken, dass sich die Features und Fähigkeiten bei der VR- und der PC-Version jeweils ein bisschen unterscheiden. Beispielsweise gibt es das Spiel auch in einer Mehrspieler-Variante; allerdings nur in der VR-Version.  Bewertung durch unsere Gamechecker:  Puzzling Places wurde im Gamecheck von unseren Spieletesterinnen und Spieletestern getestet. Das Tester-Team für dieses Spiel bestand aus zwei Jungs im Alter von 9-11 Jahren. Die Gamechecker waren von „Puzzling Places“ rundherum begeistert. Das Spiel wurde von ihnen als „entspannt“ und „sicher“, teilweise aber auch als „fröhlich“ und „aufregend“ empfunden. Als besonders positiv haben sie die detailreichen Animationen und Effekte hervorgehoben. Auch die „Figuren“ innerhalb der Maps haben bei ihnen immer wieder für freudige Ausrufe gesorgt und sie stark beeindruckt: Beispielsweise gab es die „süße Katze“, die neben einem Haus auf der Wiese beim Puzzeln plötzlich aufgetaucht ist oder das Fußballfeld, das ab einem gewissen Punkt tatsächlich von agierenden Mannschaften bespielt wird. Darüber hinaus haben sie der Spielwelt, der Steuerung und dem Spaßfaktor die volle Punktzahl gegeben und den Schwierigkeitsgrad als genau richtig eingestuft.  Die anfänglichen Schwierigkeiten, die sich vor allem bei der VR-Version gezeigt haben („Was muss man machen?“) haben sich schnell in fokussierte Konzentration verwandelt, nachdem das etwas versteckte Tutorial gefunden worden ist. Die Kinder haben sich während des Spielens ruhig verhalten und keine heftigen Reaktionen gezeigt. Tatsächlich haben sie über eine Stunde lang durchgespielt, ohne von Langeweile zu sprechen oder abgelenkt zu werden.   Insgesamt lässt sich feststellen, dass die PC-Version im Gameplay etwas leichter begreiflich als die VR-Version ist, bei welcher etwas mehr Hilfe am Anfang nötig werden kann (vor allem beim Finden des Tutorials und des Menüs). Zudem sind manche der Puzzles nur in der PC-Variante verfügbar. Ein weiterer Unterschied zwischen den Versionen ist, dass in VR die einzelnen Teile drehbar sind und somit ein flexibleres Probieren möglich wird, während in der PC-Version jeweils die Teile schon „passend hingedreht“ sind. Hier muss jede und jeder selbst entscheiden, je nachdem, was präferiert wird. Am Ende erfreuten sich in unserem GameCheck aber beide Versionen großer Beliebtheit.   „Man braucht viel Konzentration und muss gut puzzeln können. Es ist beeindruckend, weil es kein normales 2D, sondern ein 3D Puzzle ist. Das Spielprinzip ist cooler als normales Puzzeln.“ ShyGuy2 / 9 J. ,,Das Spiel hat mir Spaß gemacht, weil es eine sehr aufregende Atmosphäre hat. Wenn man Knobeln will, sollte man eher den klassischen Modus spielen anstatt den Reise-Modus, weil der mehr zum Entspannen gedacht ist.” ShyGuy / 9 J. Fazit:   „Puzzling Places – 3D Jigsaw Sim“ ist ein entspanntes, spaßiges Puzzle-Spiel, das Konzentrationsfähigkeit und räumliches Denken fördert. Es ist für alle Altersklassen zugänglich und somit auch als Spiel für die ganze Familie geeignet. Da die VR-Version im Vergleich etwas anspruchsvoller ist, empfehlen wir für den Anfang die PC-Version inklusive Journey Mode und Tutorial. Zudem sprechen wir eine Altersempfehlung ab 7 Jahren für den Journey Mode aus, wobei der anspruchsvollere Classic Mode auch für Erwachsene geeignet ist – ein Spiel für die ganze Familie. Das Spiel kann bei uns in der ComputerSpielSchule während des offenen Angebots „Game, Make & Learn“ jeden Freitag in beiden Versionen ausprobiert werden.   Hier geht's zu den letzten Beiträgen:
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